Vom Dörfchen zum Städtchen – so kann man das Ziel in Kingdoms and Castles beschreiben. Doch stumpfes Haus-Bauen reicht nicht, um ein guter Herrscher sein.

So muss man sich stets um die Zufriedenheit der Einwohner kümmern. Sind diese unglücklich, wird kaum jemand Neues in die Stadt ziehen – dann wird das leider nichts mit dem Traum vom Städtchen. Je zufriedener die Bewohner sind, desto mehr Zuwanderer bekommt man. Diese muss man natürlich auch mit Essen und Arbeit versorgen. Deshalb sollte man immer etwas auf der hohen Kante haben – das wird einem nach der ersten schlechten Ernte erst Recht bewusst.

Neben Nahrung sind andere Rohstoffe wie Holz, Stein und Eisen auch wichtig. Diese braucht man um bessere Gebäude zu errichten und später für den Handel mit auf dem Wasser fahrenden Händlern.Wenn diese Händler etwas abkaufen, geben sie Gold. Das wird ebenfalls durch erhobene Steuern verdient, allerdings sollte man da aufpassen – je höher, desto unzufriedener die Einwohner. Mit dem Gold kann man sich ein Heer aufbauen, besondere Gebäude bauen und natürlich Handeln.

Zur Verteidigung!

Wieso das Heer? Nun, es gibt keine anderen Zivilisationen, die gefährlich werden könnten. Doch alle paar Jahre lässt sich ein aggressiver, feuerspeiender Drache blicken. Ebenfalls Besuch bekommt man von unzivilisierten Wikingern, die das Königreich zu Schutt und Asche legen wollen. Wer expandieren möchte, muss sich vor Wolfshöhlen fürchten. Die Tiere können nur mit einem Heer „vertrieben“ werden.

Es gibt auch andere Gefahren – so können neben dem Hungerstod die Einwohner auch durch Krankheiten dahinraffen. Abhilfe schaffen Ärzte in Kliniken, die solche Epidemien meist im Rahmen halten können. Durch Unfälle in Steinbrüchen und Altersschwäche können einzelne Bewohner natürlich auch sterben, dagegen kann man leider nicht viel tun.

Insgesamt erinnert mich Kingdoms and Castles an Banished. Unterschiede sind neben der Low-Poly-Grafik die Fantasy-Welt und das Spielen als König. Außerdem muss man im Kingdoms and Castles deutlich mehr auf die Zufriedenheit achten. Das Überleben ist also nicht die absolute Priorität Nummer Eins.

Felder und Häuser – der Anfang

Grafisch ist das Spiel, wie bereits erwähnt, im Low-Poly-Stil gehalten, dennoch sieht es gut und stimmig aus. Sound und Musik sind toll und passen zum Spiel. Außerdem gibt es Monate nach Release immer noch regelmäßige Updates für das Spiel, dafür großes Lob an den Entwickler Lion Shield!

Mehr gibt es hier zu sehen:

Pro & Contra

+ Stimmiges Gesamtkonzept
+ Keine Bugs
+ Gutes Balancing

– Zu wenig Content
– Kein Tutorial

Wertung


Spielspaß 40/50 
Es macht Spaß, vor allem durch das gute Balancing und den stetigen Fortschritt. Mit der Zeit wird es leider eintönig, da es zu wenig Gebäude gibt

Grafik & Design 15/20 
Der Low-Poly-Stil passt überraschend gut zum Spiel

Sound & Musik 8/10 
Stimmig, macht Spaß zuzuhören

Technik 5/5 
Keine Bugs oder Abstürze

Preis/Leistung 4/5 
Für 10€ noch in Ordnung, etwas mehr Content täte gut

Support 5/5 
Nach Monaten weiterhin Updates

Spieleinstieg 2/5 
Leider kein Tutorial, vieles ist zum Glück selbsterklärend

2 KOMMENTARE

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